Archiv für den Monat: März 2014

30.03.2014

30.03.2014 Krems – Grein

Sonnig, Fahrtzeit 4Std.

Nach langem“ Knotzen“ im Bett sind wir spät aufgestanden und haben gut in der eigenen Kombüse gefrühstückt.

Um ca. 11 Uhr 45 dann der unausweichliche Abschied. UMPF, dazu möchte ich gar nichts schreiben.

Danach Tankstopp und ab in die Wachau.

 

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Die Wachau in der Marillenblüte ist superschön, total kitschig und durch das herrliche Wetter voll Autos und Radfahrer. Über Spitz, Melk und Maria Taferl nach Persenbeug und dann wieder der Donau entlang in den Strudengau.

Der Strudengau ist im Vergleich zur Wachau viel verschlafener und dadurch auch sehr sympatisch.

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„Gschichterl“ gibt’s heute nur ein ganz Kleines – hätte heute fast eine Schlange überfahren, zum Glück habe ich sie rechtzeitig gesehen.

Vor Grein habe ich eine romantische Wiese gefunden. Die Sonne scheint noch schön in diesen Meander hinein, also bleibe ich an diesem Ort über Nacht.

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29.03.2014

29.03.2014  Wien – Krems

Sonnig, Fahrzeit 5Std.

Ich bin heute um ca. 12 Uhr in Gerasdorf gestartet und bin über Hagenbrunn, Klosterneuburg und Stockerau in Richtung Wagram „gebraust“. Entlang hunderter Weinkeller hineingearbeitet in diese Lössstufe.  Über Königsbrunn am Wagram, Fels am Wagram nach Langenlois und dann über die B218 nach Krems.

Vor Fels am Wagram überholten mich drei Rennradfahrer und einer von ihnen rief mir zu: „…du hast a Radl verloren!“. Ich dachte mir- super guter Spruch, den habe ich noch nicht gehört.

Der Radfahrer hat dann umgedreht und ist parallel zu mir gefahren und hat mir eröffnet, dass ich das Stützrad vom Anhänger verloren habe.

So eine Kacke!!! Zu wenig festgedreht!

Knapp vor Krems wollten dann 2 Rehe die Straße überqueren und ein mir entgegenkommendes Fahrzeug hätte das eine Reh fast erwischt. Zum Glück hat das im allerletzten Moment vor dem Auto blitzschnell gewendet

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Um ca. 17 Uhr hat mich dann Birgit an meinem 1. Etappenziel, Krems/ Stein mit einem sehr großen freien Parkplatz empfangen.

Jetzt sitzen wir im Salzstadl, einem Gasthaus mit gemütlichem Ambiente und warten auf das Essen.

Birgit bleibt die erste Nacht bei mir und morgen geht’s auf zur nächsten Runde.

Erste Etappe geschafft – muss nur noch ein neues Stützrad bekommen.

Kick off

Hoch lebe mein Traktor! Lasst mich vorbei, ich hab's eilig!

Hoch lebe mein Traktor!
Lasst mich vorbei, ich hab’s eilig!

Zur offiziellen Verabschiedung am Sonntag, den 23.3.2014, erwiesen mir ganz viele liebe Freunde und Verwandte die Ehre und feierte mit mir die heiß ersehnte Abreise! Da dieselbe für 12 Uhr Mittag geplant war, begannen wir bereits um 9 Uhr mit dem Fest.
Notpakete und Must-Haves wurden überreicht, französische Kuchen neben, hoffentlich hilfreichen, T-shirt Sprüchen und Unmengen an Gast Mitbringsln Marke “typisch österreichisch”. Zwischen den Gabenreichungen gab’s auch ein “Frühshoppenkonzert” von Norbert und mir mit unseren böhmischen Böcken (niemand nahm Reiß-aus :))!DSC_0184

Damit ich nicht so alleine herumreise, wurden meine Begleiter, oder besser gesagt mein Gespann, noch schnell von Birgit und Robert getauft. Streng nach Vagabunden Regeln verliehen die Paten dem Traktor und dem Wagen die Namen Goliath und David (in dem Fall gilt hoffentlich nicht ‘nomen est omen’)!

Robert tauft Goliath

Robert tauft Goliath

die Taufe

die Taufe

Es wurde viel gescherzt und gelacht, aber auch die eine oder andere Träne vergossen, 5 Monate sind eine lange Zeit…
So war meine Rede und die darin enthaltene Begründung für die Verschiebung der Abreise, manchen wohl nicht unangenehm – also nochmals auch für die nicht-dabei- Gewesenen: Abreise verschoben – vermutlich auf Freitag, 28.3.2014!

Gruppenfoto

Gruppenfoto

Abschied

Abschied

Abfahrt

Abfahrt

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So weit so gut,Fortsetzung folgt…