Archiv für den Monat: Juni 2014

10.06.2014

10.06.2014     Paris

Regnerisch   19 Grad

Nachdem Birgit den Koffer fertiggepackt hat fahren wir mit dem Koffer in die Stadt. Wir wollen das Musee d´ Orsay besuchen und uns dort die Impressionisten und Van Gogh anschauen. Genau das Richtige für einen Regentag und außerdem haben wir eh den Koffer mit, denn in keinem Bahnhof gibt es Schließfächer. Nach einer Stunde anstellen im Regen wird mir kundgetan, dass ich mit dem Koffer nicht ins Museum komme!

Vor dem Anstellen hatte ich mich erkundigt ob ich mit dem Koffer ins Museum komme : „ no problem we have a lockroom“.

So ich bin auf 100 – und da ist nichts zu machen – man spricht nicht einmal mit mir!

Nun gut ich löse das Problem elegant, indem ich ins nächste Hotel gehe und dort so tue als ob ich dort Gast bin und den Koffer hinterlegen will – es gelingt ich bin das Ding los – aber auch Birgit, denn die habe ich schon ins Museum geschickt. (die arbeitet schon innen an dem Problem!).

Das Schicksal will es so, ich komme ins Museum und treffe sofort auf sie. Also alles wieder paletti und wir können die Bilder und das Ausstellungsgebäude (früher ein Bahnhof) genießen. Es ist ein Genuss diese berühmten Originale zu sehen.

Leider vergeht die Zeit zu schnell und wir müssen zum Flugplatz hinausfahren und um 18 Uhr 10 ist für drei Wochen die heile Welt wieder angeknackst.

09.06.2014

09.06.2014    Paris

Sommerlich warm

Wir begeben uns heute zum Shoppen und welcher Ort eignet sich da in Paris am Besten?

Richtig! Der Champ-Elysées, im Vorbeigehen besichtigen wir noch den Arc de Triomphe ein Denkmal des Schreckens und der Schlachten.

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Am Champ-Elysées fühlen wir uns so richtig wohl, wir schauen schnell einmal bei Luis Vuitton vorbei und bestellen bei Tiffanis ein paar Kleinigkeiten. Erschöpft setzen wir uns in ein Restaurant in dem unter anderen auch Alain Delon immer diniert.

Den Nachmittag verbringen wir in der Orangerie, wo wir Monets Wassernymphen betrachten und sie kurzerhand kaufen und nach Gerasdorf liefern lassen.

Abends gehen wir in ein lauschiges Künstlerviertel essen, denn heute ist unser berühmtes französisches Picknick ausgefallen.

08.06.2014

08.06.2014    Paris

Warm

Heute schnell, schnell auf, denn heute besichtigen wir Sacre-Coeur und den Montmartre.

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Wir lassen uns also von hunderten Touristen zur Kirche hinaufschieben und schlendern anschließend durch den Montmartre, wo wir uns entschließen die Mittagspause in den Tuilerien zu machen. Also wird eine Flasche Rotwein, Käse und Baguette besorgt und in den Tuilerien gespeist.

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Danach geht’s am Louvre vorbei – der steht bei der Reise „Paris im Herbst“ am Programm – Richtung Hotel de Ville. Anschließend geht’s zum Center George Pompidou und dem Brunnen davor gestaltet von Tinguely und Niki de Saint Phalle.

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Ein Bierchen in Ehren und dann ab nach Hause.

07.06.2014

7.6.2014                     Paris

Sommerlich warm / 28°C

Heute heißt es früh aufstehen! Nach unserem ausgiebigen Frühstück, fahren wir hinein nach Paris um den Eiffelturm zu bewundern, befahren, oder zu besteigen – je nach Warteschlange. Leider ziehen dunkle Wolken auf, während wir vom Trocadero aus den Tour bewundern. Akkurat in dem Moment, als wir uns in die Warteschlange vor dem Treppenaufgang einreihen, beginnt es zu regnen!

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Da nicht aus Zucker, harren wir der Dinge und stehen den Regen und das Warten durch! Der Aufstieg über die 17.. (irgend eine bedeutende Jahreszahl) Stufen im Ostpfeiler, steigen wir zur zweiten Plattform auf – unterbrochen durch einen Rundgang auf der ersten Plattform und die Bodensicht durch den gläsernen Boden, die Wolf nicht so begeistert. Oben angekommen genießen wir den Ausblick auf die Stadt an der Seine und entdecken viele der Sehenswürdigkeiten. Im Laufe unserer Suche nach bekannten Objekten, klart auch der Himmel wieder auf und erste Sonnenstrahlen versöhnen für den schlechten Beginn.

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Nach der Anstrengung des Abstiegs gönnen wir uns eine Jause in einem kleinen Park neben dem Hotel des Invalides – wie gewohnt haben wir Baguette, Käse, Tomatinchen und eine gutes Flascherl Beaujolais im Jausensackerl. Das Musee Rodin, samt wunderbarem Jardin, ist das nächste Ziel. Obwohl Wolf ihn nicht sehr mag, hält er tapfer durch, die wunderbaren Rosen und deren betörender Duft im Garten, entschädigen ihn für die „Qual“. So viel Kultur braucht Ausgleich, den wir in einer der Strandbars an der Seine finden. Vor allem die jungen Pariser und  -innen sitzen hier und am Pier mit einem Flascherl Rosè. Wir testen hier aber erstmals französisches Bier – kein Kommentar!

06.06.2014

6.6.2014     Paris

Sonnig 25°C

Nach einem opulenten Frühstück nehmen wir den Bus vom Campingplatz zur Schnellbahn, die uns zur Pont Neuf bringt. Gott sei Dank haben wir unsere Öffis-Tickets gestern am Flughafen, bei der Ankunft von Birgit, gekauft! Unser erstes Ziel ist eine Rundfahrt auf der Seine. Ohne eine Minute zu verlieren, „entern“ wir das Ausflugsschiff, das uns bis zum Eiffelturm und rund um die Ile de Citè bringt: Louvre, Orangerie, Musee d’Orsay, Place de la Concorde, Hotel de Ville, die Consiergerie und weitere Theater und Palais.

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Danach besuchen wir Notre Dame und erleben eine heilige Messe samt Reliquienschau: von Kreuzrittern bewacht, berühren hunderte Gläubige das Etwas! Die Kathedrale beeindruckt mich nicht mehr, habe bereits viel imposantere gesehen – eine Renovierung wurde von Duke durchgeführt, wo seid ihr ihm in meinem Blogg schon begegnet?

Die ersten Eindrücke sind bereits so überwältigend, dass wir danach zum Jordin du Luxembourg tingeln – mit einer Flasche Rotwein, Baguette und Wasser ausgerüstet verarbeiten wir sie im Schatten der Platanen. So gestärkt lustwandeln wir durch den Garten und fahren mit der Metro zum Hotel des Invalides  jedoch noch im Untergrund drehen wir um, weil es bereits zu spät für eine Besichtigung ist.

Die Abendjause fällt französisch aus (Bordeaux, Käse, Baguette), mit vollen Bäuchen und schweren Beinen landen wir im Bett.

04.06.2014

04.06.2014   Paris Campingplatz Champigny

Regen  17 Grad

Birgit hat mir gestern aufgetragen die ganze Wäsche und das Bettzeug zu waschen und ich mache das heute brav und seit ich mit dem Waschen fertig bin regnet es in Strömen – seit Stunden! Wie soll ich die Wäsche je wieder trocken bekommen? Wenn ich sie im Wagen aufhänge habe ich das Gefühl sie wird nur feuchter und draußen wird sie sicher feuchter – also bleibt nur ein „na, ja“ übrig.

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Gestern habe ich mir ca. um 17 Uhr den Verkehr angesehen – ich glaub es wäre eine Schnapsidee mit dem Traktor ins Zentrum zu fahren. Das Fräulein in der Reception hat mich eh schon gefragt, ob ich nicht von der Polizei aufgehalten wurde.

Nach genauerer Beobachtung der Campingplatz – Situation habe ich bemerkt, dass hier Scharen von Arbeitsnomaden unterwegs sind, teilweise sogar mit der ganzen Familie. Tschechen, Polen, Bulgaren und auch Franzosen. Komische Situation für die Kinder, auf einem Campingplatz aufzuwachsen. Vielleicht ist es aber gerade umgekehrt und es ist unser Problem, wir können uns nicht aus unserer Situation lösen. Das geht mir durch den Kopf als ich die Marne entlang laufe und dort die verschiedensten Hausboote sehe, die ja auch eine ganz andere Wohn- und Lebenssituation bieten.

Auch meine Wohnsituation ist ja jetzt für sehr viele Menschen kurios!

So, morgen ist es endlich so weit, Birgit kommt endlich und wir werden fünf schöne Tage miteinander verbringen!

03.06.2014

03.06.2014 Paris Champigny

Sonnig bis bewölkt    18 Grad       Fahrzeit 4 Std.

Nach einem ausgiebigen „Galgenfrühstück“ fahre ich also los und nehme mir vor, mich nicht um den Verkehr hinter mir zu kümmern. Auf Schleichwegen nähere ich mich langsam der Stadt. Aus strategischen Gründen fahre ich erst um ca. 11 Uhr weg – die Franzosen machen nämlich von ca. 12 Uhr bis 14 Uhr Pause und ich denke mir, da ist am wenigsten los. Ich fahre also entlang von kilometerlangen Rübenäckern auf Vorstädte zu. Fahre durch sauber geplante Reihenhaus-Städtchen durch und es wird immer dichter.

Schlussendlich eine vierspurige Straße und ich ganz cool und ohne Hektik unterwegs.

Dann sehe ich endlich das erste Camping I.D.F. und ab jetzt suche ich nur noch diese Schilder und gelange dann auf den Platz.

Leute, den Preis den ich dafür zahle rechtfertigt nur Paris! Sonst ist der Campingplatz mieser als der in Wien Hütteldorf.

Eigentlich wollte ich wieder einmal Wäsche waschen,  am Platz gibt es aber keine Waschmaschinen. Ich mache also einen Abstecher in die nächste Umgebung und erkundige mich wegen der Tarife für die Verkehrsmittel. Kleiner Einkauf und dann zurück auf den Campingplatz.

Am Abend füllt er sich dann auch noch mit Schwärmen von Arbeitern, die die ganze Woche hier in den Mobilheimen stationiert sind und am Wochenende dann nach Hause fahren. Ein Platz voller Männer, zu sechst in „Mobil-Dosen“.

Wenn das Bier das die ankarren heute vernichtet wird, wird das eine schöne Nacht. Da bin ich mit meinem exotischen Wagen eine willkommene Unterhaltung. Na ja!P1070703 (2)

02.06.2014

02.06.2014  Champdeuil  -  Evry – Gregy

Sonnig, Nachmittag bewölkt  18 Grad            Fahrzeit 2 Std.

Heute fahre ich in der Früh nach Brie – Comte – Robert und schaue mir die Stadt an und gehe einkaufen. In der Stadt selbst ist eine Ruine einer Burg – wieder mitten in der Stadt aber nicht wieder aufgebaut und eine Kirche die einige Stilrichtungen durchspielt – sonst ist nicht viel los.

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Ich trinke einen Espresso gehe einkaufen und fahre wieder zurück in die Richtung woher ich gekommen bin. An der Ortseinfahrt von Evry – Gregy findet sich ein geeigneter Platz zum Übernachten. Nachdem ich laufen war bekomme ich „Besuch der Alten Dame“- eine ziemlich neugierige ältere Dame versucht herauszubekommen woher ich komme, wohin ich gehe und wie lange ich wohl bleibe. Österreich ist ihr natürlich bekannt – das ist doch ein Teil von Aleman oder?

Wieder einmal ein, na ja!

Dann bemerke ich, dass ich mir beim Laufen eine Zecke geholt habe und versuche diese zu „behandeln“.

Falls ich keinen weiteren Bericht mehr veröffentliche, hat sie mich gefressen.

01.06.2014

01.06.2014  Blandy  -  Champdeuil

Sonnig  19 Grad            Fahrzeit ½ Std.

Ich fahre zu Mittag von meinem Schlafplatz ca. 10 Kilometer Richtung Paris und finde einen schönen Park in der kleinen Ortschaft  Champdeuil .  Da verbringe ich den ganzen Tag mit Dudelsackspielen, Lesen und Training. Ganz ein ruhiger Tag, bis auf den Moment als ich denke ein Flugzeug versucht im Park zu landen – war es aber nicht, sondern ein TGV, ein Hochgeschwindigkeitszug fuhr ca. 30 Meter entfernt vorbei – ein echter Wahnsinn!

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