Archiv für den Monat: Juli 2014

20.07.2014

20.07.2014    Stella  -  Castelnuovo Scrivia

Bedeckt teilweise Regen  23 Grad                               Fahrzeit 7Std.

Nach einem lustigen Abend mit Sabine und Richard, einem Paar aus Linz, fahren wir um 10 Uhr 30 vom teuersten Campingplatz unserer bisherigen Reise in Richtung Novi Ligure. Über Stock und Stein, über Berg und Tal erreichen wir S.Pietro d´Olba, wo wir in eine Oldtimerralley geraten. Fiat, Lanchia, Topolino, VW, Ferrari, Moto Guzzi, Gilera, alle sind vertreten.

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Wir bleiben ein Stündchen und fahren dann weiter. Als wir zum Fluss Scrivia kommen und ihn überqueren, ist die Landschaft plötzlich flach und von weiten Feldern und Industrie beherrscht. Gegen 18 Uhr 30 erreichen wir Castelnuovo und finden einen ruhigen Platz beim Friedhof. Dieser ist sehr außergewöhnlich, weil er aus Gebäuden besteht, in denen die Toten übereinander bestattet werden und viele Familien haben sogar eigene kapellenartige Räume.

19.07.2014

19.07.2014   Ventimiglia – Stella

Heiß, heiß, heiß…       7 ½ Stunden

Unsere Abreise von Camping Roma ist ein mittlerer Auflauf, in die Länge gezogen durch einen wichtigen Fototermin mit Sänger und Musiker Enzo, einem Italiener, der in früheren Jahren mit Karajan bis Muti verkehrte. Er wollte unbedingt ein Foto mit Wolf und ihm auf dem Traktor, natürlich auch mitsamt seiner Gitarre! Wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon gewusst hätte, dass diese Abfahrt der Abschied vom Meer ist, hätte ich vielleicht Enzos Bitte nachgegeben, noch einen Tag zu bleiben, damit wir gemeinsam (also Wolf mit ihm), Spaghetti kochen können.

Nix da, Abfahrt Richtung, Genua auf der SS1. Die erste ligurische Metropole auf unserem Weg ist San Remo (Eros!), mit mehr und weniger Verkehr kommen wir ganz gut voran, die Italiener sind geduldiger als befürchtet und es gibt auch Beifall. Die historischen Vermächtnisse in Imperia, Alassio, Albenga und Savona haben wir nur flüchtig bewundert, abertausende sonnenhungrige Italiener parken an allen erdenklichen und unerdenklichen Orten, also überhaupt nicht die geringste Chance auch nur ein Foto vom Pannenstreifen aus zu machen.

Mit Glück entdecken wir einen LIDL (!) bei einem Kreisverkehr in einem Industriegebiet und können dort wenigstens jausnen. Dann beginnt allerdings wieder eine Zitterpartie, die SS 1 führt uns zwischen Leitplanken und doppelten Sperrlinien, durch bis zu 1.6 km langen Tunneln, durch das Industriegebiet vor Savona. Gott sei Dank wird die Küstenstraße in der Stadt wieder normal und wir genießen die Durchfahrt. Im Italienplan ist bei Stella, 6km nördlich von Savona, ein Campingplatz eingezeichnet. Die an der Küste sind derart überbelegt, dass wir die Hoffnungen in das Hinterland setzen, und mit Erfolg. Sehr schön, eingebettet in das Tal, aufwärts zur Therme Acqui, ergattern wir den letzten Platz! Entspannung ist angesagt, duschen und essen! Nur Wolf muss vorher noch den staunenden Kindern Luftballon Tiere machen, die Schar ist superneugierig und freut sich über die Geschenke – mehr so ein Rattenfänger, mein Wolf J

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Den Abend verbringen wir mit Plaudern bei Wein und Bier, heimischem Bier, das uns die beiden Linzer spendieren. Nicht nur das, für Birgit gibt es eine herrliche Linzertorte aus der Wegzehrung und dann auch gemeinsame Erinnerungen an einen speziellen Ort. Wir kennen ihn von den Erzählungen des Kollegen Klaus O., Richard und Sabine durch ihren Weinbauern. Der „Helm“, ein unikates Wirtshaus in der Nähe von Angern a.d. March! Die Welt-ein Dorf-der Helm-der Mittelpunkt!

admin

18. Juli 2014

18.07.2014   Ventimiglia

33 Grad

Ein richtiger Strand und Badetag steht bevor – Urlaub! Davor wollen wir die spärlichen sehenswerten Orte der Stadt aufsuchen und nötige Dinge besorgen. Der Markt kommt uns dazwischen, ca. 4km Fetzentandler, Lederwaren und Snackstände belegen die Innenstadt. Das Verkehrschaos  kündigt den großen Auflauf schon frühzeitig an. Wir schlendern durch die Massenwaren und shoppen ohne Ende: eine Badehose und eine „Ferrari-Sonnenbrille“ – es bleibt mehr beim Schauen, erst in der Markthalle decken wir uns mit frischem Obst und Gemüse ein, schade, dass wir keinen Kühlschrank haben! Oder auch gut so, sonst hätte ich dort viel mehr eingekauft J Noch schnell frische Pasta für das Abendessen und ab an den Strand. Angenehmer Nachmittag mit erfrischendem Schwimmen und geruhsamen Sonnenbaden (abgesehen von den quietschenden italienischen Kindern).

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Zum Abschluss ein Bier’chen in einer Bar und dann auf zum Nudelkochen.

Das Abendmahl verzögert sich kurz, weil am Campingplatz eine neue Besonderheit eingetroffen ist: ein Schweizer Paar mit ihrem Dreiradler-Wohnmobil!

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Die Planungsphase für die Weiterreise ist kurz, weiter der Küste entlang, vermutlich die nächsten beiden Tage!

17.07.2014

17.07.2014      Ventimiglia

Sonnig, heiß 30 Grad

Der vergangene Tag musste erst verdaut werden, trotzdem sind wir früh aus den Federn, weil wir noch einmal zurück an die Côte d’Azur wollen. Wie wir durch eine Infobesuch am Vorabend herausgefunden haben, fährt der Provence/Alpe Maritim/Côte d’Azur Express regelmäßig von Ventimiglia Richtung Nizza. Also sprinten wir zum Bahnhof und genießen die Fahrt mit Blick auf die Orte, die wir am Vortag durchfahren haben. Nach knapp 30 Minuten fahren wir in Monaco/Monte Carlo, am unterirdischen Bahnhof ein. Wir sehen unanständig große Yachten am Hafen und die entsprechenden Karossen davor. Verdächtig viele fahren unter der Flagge der Cayman Islands… Naja, trotzdem sind manche davon eine Augenweide. Nachdem wir uns einen Stadtplan besorgt haben, gehen wir zum Fürstenpalast hinauf, weil im Plan dort die tägliche Wachablöse für kurz vor 12 Uhr angekündigt ist. Seltsamer Weise stehen bereits eine Stunde davor 2 Staatskarossen und die fürstlichen Bläser vor dem Tor???

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Das Geheimnis lüftet sich kurz darauf, unidentifizierbare Ehrengäste werden mit Pomp und Polizeikordon verabschiedet. Ein Rundblick über die schön renovierten Häuser am Vorplatz und schon geht die Ablöse los.

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Wie es sich gehört mit Trommeln und Fanfaren, viel militärischem Gewehr-Präsentieren, eine gute Show eben. Nach der Vorstellung gehen wir wieder abwärts und nehmen den städtischen Bus hinauf zum Casino. Schon beeindruckend das Bauwerk

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und auch die sündteuren Autos die rundherum parken, ihre Kreise ziehen und die Insaßen beim Hotel Europa zum Lunch abliefern. Da die teure Glitzerwelt doch einige Nummern zu groß für uns ist, kaufen wir unsere Verpflegung beim Spar und setzen uns auf die Stufen beim Strandzugang in den Schatten, denn es ist bereits sehr heiß. Abkühlung verschaffen uns einige Wassergänge, dann reisen wir wieder nach Italien zurück. Mit einem selfmade Thunfischsalat beschließen wir diesen „Jetset“ Tag.

16.07.2014

16.07.2014       Grasse (FRA)– Ventimiglia (ITA) Sonnig, heiß 28 Grad      8 Stunden Tagwache 5:30 Uhr! Nachdem wir das Gespann und uns reisefertig gemacht haben, verlassen wir Grasse Richtung Meer/Cannes. Nach verkehrsruhigen, rumpeligen 30 Minuten sind wir an unserer ersten Station an der Côte d’Azur, wir tuckern weiter nach Antibes. Auch dort, finden wir trotz Ortsdurchfahrt (sehr eng!) mit Marktbesuch, P1090134 (2) keinen Stellplatz – schade, denn was wir vom Traktor aus sehen, hätte eine genauere Betrachtung verdient! Weiter geht es an der Küstenlinie, P1090097 (2) immer mit Blick auf das azurblaue Meer mit teils riesigen Yachten und noch prunkvolleren Villen auf der Landseite. Nizza glitzert schon von weitem, man kann das viele Geld förmlich gegen den Fahrtwind riechen! Entlang der Küstenstraße erleben wir die Palmen und Boulevards, Grandhotels und Villen, die Porsches und Ferraris, P1090158 (2) nur leider gibt es keine Parkmöglichkeit für uns, daher müssen wir weiter. Aus den Bistros und Snackbars winken uns die „Frühaufsteher“ zu, allerorts gibt es lachende Gesichter und hochgestreckte Daumen! Auch die Autofahrer haben viel Geduld mit uns, es gibt kein ungeduldiges Hupen und Drängeln. Ohne protzen zu wollen: wir sind die Attraktion! Frühstück wäre auch für uns jetzt fein, nur leider keine Chance (überall Parkverbot für Caravans, bzw. 190cm Durchfahrtshöhe für Parkplätze), Monaco steht am Plan. Teilweise führt uns die Küstenstraße über die Hügel, die im Meer enden, teilweise zwischen Bahngeleisen und Strand, Beaulieu sur Mer liegt auch am Weg und endlich, eine Parkmöglichkeit! Oberhalb des Yachthafens parken wir das Gespann und gehen 2 Etagen tiefer zur „Fressmeile“. Das verspätete Frühstück (11:30 Uhr) schmeckt umso besser! Wir beobachten das Ablegemanöver einer Motoryacht und bestaunen die bitzblanken anderen Yachten. Leider ist keine dabei, die wir uns erträumen (zu klein!), also lassen wir es und fahren weiter. Monaco kündigt sich mit massenweise Hochhäusern und fetten Autos an. Unbeschreiblich, dort durchzutuckern! Rechts die Piscine, links der Fürstenpalast, man sieht Albert III förmlich winken. Dann das Highlight für Goliath, der Formel 1 Tunnel von Monte Carlo, P1090220 (2)   er legt noch ein paar km/h zu und rauscht durch den Tunnel! Am Ende winken und grüßen die Fußgänger – wie beim Sieg! Die Hochhausschluchten beeindrucken, die Platzangst auch, Gott sei Dank gibt es 2 Fahrspuren! Noch dazu reichlich Polizisten und –innen, die den Verkehr beobachten und uns freundlich zulächeln, bei einem Kreisverkehr zeigt uns einer sogar die richtige Ausfahrt! Ein Traum wird wahr, die Côte d’Azur mit dem Gespann – unglaublich – Wolf ist ein perfekter Traktorista! Auch wenn manche Situationen recht entrisch sind (vor allem die Tunnel, wo wir trotz doppelten Sperrlinien laufend überholt werden) und Höhenbeschränkungsanzeigen von 2,10m uns schwitzen lassen, meistern wir alles und sind plötzlich in der Zielstadt Menton, wo wir mit einigen Schwierigkeiten (Einbahnzirkus), den Campingplatz suchen. Schon bei der abenteuerlichen Anfahrt gibt es Anhänger- und Caravanverbotsschilder, was uns zum gewagten Umkehren zwingt – eine neue Strategie muss her. Also parken in der Nebenfahrbahn und Campingplatzsuche per Handy. Buen venuto Italia! Neues Ziel Ventimiglia. Auf dem Weg dorthin parken wir nochmals neben der Küstenstraße. Wir befinden uns schon im Grenzgebiet, ca. 100m entfernt parken einige Wohnmobile unter der alten Grenzstation. Wir ziehen die Badesachen an und werfen uns in die Fluten – herrlich! P1090251 Angenehm warm und doch erfrischend – Mittelmeer eben. Etwas mehr als eine Stunde Plantschen und Sonnen gönnen wir uns, dann wollen wir weiter, denn ob es bei Camping Roma einen Platz für uns gibt, wissen wir nicht. Die schlimmste Tunneldurchfahrt haben wir kurz vor Ventemiglia auch noch überstanden. Die Stadt präsentiert sich auf den ersten Blick wenig einladend, ziemlich zerludert und heruntergekommen, lediglich auf einem der Felsen, wo die Kirche steht, wurden auch die Fassaden renoviert. Mit einem Umkehrmanöver in einem Kreisverkehr erwischen wir auch die Einfahrt zum Campingplatz, der mitten im Tal, zwischen Fluss, Bahngeleisen und Zufahrtsstraßen, liegt. Naja, aber wenigstens ist Platz für uns und am Stellplatz gegenüber stehen Mödlinger – die Heimat naht. Wir wollen den Standort nutzen um per Bahn zurück zur Côte d‘Azur zu fahren und versäumtes Sightseeing nachzuholen. Jetzt aber auf zum hochverdienten Bier und einer echt italienischen Pizza!

15.07.2014

15.07.2014       Grasse

Sonnig 28 Grad

Eine Gemüse-Eierspeis zum Frühstück – alles wunderbar! So fahren wir mit dem Bus in das Duftdorado Grasse. Optisch sehr turbulent, aber wenig reizvoll, weil die Stadt über mehrere Abhänge aufgeteilt ist. Wir erkunden die Altstadt, die auch sehr arabische (Basar) Gassen

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und vermummte Frauen zu bieten hat, dafür wenig historisch Wertvolles, lediglich in der ältesten Kirche (typisch provenzialische Romanik/Gotik) hängen 3 Bilder von Rubens (?echt?). Der alles überragende „Stadtvater“ heißt allerdings Fragonard – nicht der Maler, sondern der Parfümeur. Ob Parfümmuseum oder Parfümpark-Aktion

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– in einem kleinen Park sind Liegestühle aufgestellt, es gibt Lektüre über die Parfümerzeugung (P. Süßkind!) und man wird über das Kühlsystem (Wasserzerstäuber in dünnen Leitungen) mit leichtem Parfüm besprüht! Wir ruhen einige Minuten im Schatten, der Duft wird aber bald anstrengend, deshalb beenden wir unseren Stadtrundgang am Busbahnhof und fahren zum Campingplatz zurück. Dort nutzen wir den Pool um uns abzukühlen und die Strategie für die Weiterreise zu besprechen. Wir entschließen uns die Côte d’Azur zu wagen, also nach den Nudeln à la Maison, ab in’s Bett, weil wir zeitig starten wollen um dem Frühverkehr zu entkommen!

14.07.2014

14.07.2014   Tourtoure – Grasse/Côte Azur

Sonnig, Gewitter 25 Grad      4 Stunden

Der Tag beginnt mit einem guten Frühstück am Sportplatz. Wir machen das Gespann reisefertig, denn heute stehen uns einige Bergfahrten bevor.

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Wolf steuert Goliath souverän die teils engen und holprigen Straßen hinauf, bis auf über 650m Höhe (das ist hier schon ganz ordentlich!) und natürlich auch wieder talwärts. Auf dem Weg fahren wir durch kleine Orte, die teilweise toskanamäßig am Berghang „kleben“. Einer dieser malerischen Orte heißt Bargemon, wovon es leider kein Foto gibt. Unser Auftritt dort war nämlich filmreif: man stelle sich vor, ein kleiner Marktplatz mit Brunnen, rundherum vier gut besuchte Lokale zur Mittagszeit. Wir fahren zuerst in die falsche Gasse und müssen daher rund um den Brunnen fahren, dann weiter mitten durch die Lokalstraße. Die Gäste auf der einen Seite haben Angst um ihre Plate du jour, ein Gendarm rückt den Sessel zurück und grüßt freundlich. Die auf der anderen sind begeistert, sie bringen vor lauter Erstaunen den Mund nicht zu. In sicherer Entfernung, jubeln uns Gäste an einer Bar zu. Wie aus einem 50er Jahre Schnulzenfilm, oder einem schmalztriefenden Operettenfinale! Wir tuckern winkend weiter und genießen das Highlight des Tages.

In Richtung Grasse erwarten uns weitere Pässe und graue bis schwarze Wolken.

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Wir erreichen gerade noch Fayence, bevor es eine gute Stunde lang schüttet. Bei den letzten Tropfen setzen wir die Fahrt fort – die Einfahrt nach Grasse erfordert Google-Maps Hilfe, da die Straßenkarte nur mehr dicke Autostraßen anzeigt, so spiele ich Navi und Wolf lenkt das Gespann durch das hügelige Grasse über furchtbar schlechte Straßen mit unzähligen Löchern! Wir finden den Campingplatz auf Anhieb und freuen uns sehr über Pool, Dusche, Waschmaschine und Stromanschluss! Leider gibt es hier 100000000 Gelsen, die versuchen uns auszuzutzeln.

13.07.2014

13.07.2014      Le Tholonet – Tourtoure

Sonnig 25 Grad        6 ½ Stunden

Nachdem der gestrige Tag dem montanen Vergnügen gewidmet war, nützen wir den heutigen um ein gutes Stück ostwärts zu kommen. In den hügeligen Waldgebieten wechselt die Vegetation kaum, bloß einige Dörfer und kleinere Städtchen bieten Abwechslung.

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Zu Mittag “kehren“ wir beim Carrefour in Tavernes ein, der Hendlbrater ist gerade beim Zusammenpacken, hat aber noch eine Auswahl für uns bereit. Wir schmausen und setzen die Fahrt gestärkt fort. Das Ziel ist Tourtoure, das wir um ca. 18 Uhr erreichen.

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Die Stadt leitet uns zu einem Parkplatz beim Fußballplatz – wunderbar, der ideale Stellplatz, ruhig, viel Grün und keine andern Leute! Weil dunkle Wolken aufziehen, gehen wir gleich die Stadt erkunden und entdecken ein pseudo Künstlerstädchen, mit unzähligen Galerien, sehr malerisch! Beeindruckend ist auch der Hauptplatz, der für die Lage am Hang sehr groß ausfällt und viele Lokale beherbergt – das Ziel für das abendliche WM-Finalschauen ist gefunden!

Zurück zum Stellplatz, Jause gegessen und Jacken angezogen, weil der Himmel dunkel ist und der Wind kühl weht. Ole!

Das Match, eine Katastrophe :) aber dafür hat am Platz eine Band 60er-80er Hadern gespielt und die Grande Nation uns, einen Tag vor dem Nationalfeiertag, ein schönes Feuerwerk beschert! Ein bisserl viel auf einmal, aber doch schön.

12.07.2014

12.07.2014     Le Tholonet

Sonnig  28 Grad

Als wir in der Früh aus dem Wagen klettern, trauen wir unseren Augen nicht, mitten auf dem Parkplatz sitzt ein Mann mit einem Skizzenblock und zeichnet – nicht etwa irgendwas, nein! Das Gespann! Nachdem wir mit dem Frühstück fertig sind sitzen rund 25 Hobbykünstler vor, neben und hinter dem Gespann und sketchen drauf los.

Nachdem Wolf mit einigen Leuten gesprochen hat, wissen wir, das heute „World sketch Day“ ist und daher viele KünstlerInnen auf der Suche nach originellen Motiven sind (www.sketchcrawl.fr – Provence). Die Heimatstadt Cezannes ist da ein beliebter Treffpunkt, David und Goliath die Sensation!

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Wir verlassen die Szenerie in Richtung Croix de Provence. Die Gegend erinnert an das Rax- Schneeberggebiet, nur die Vegetation und die runderen Formen, lassen erkennen, dass wir unter mediterranem Einfluss stehen. Knapp unter dem auf 946m Höhe stehenden Kreuz,

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steht die Kapelle Saint, Victoire aus dem 17. Jahrhundert (ursprünglich, die heutige wurde in den 1950er Jahren neu aufgebaut). Rund 2 ½ Stunden brauchen wir bis zum Kreuz, weitere 2 Stunden später holen wir Pizza und Bier vom mobilen Pizzawagen am Parkplatz. Bon appetit! Und gute Nacht!

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11.07.2014

11.07.2014     Arles – Tholonet/Aix en Provence

Sonnig, starker Mistral     18 Grad          6 Stunden

Nach dem gemeinsamen Frühstück, machen sich Birgit und Robert auf den Heimweg und wir auf in das Campingrestaurant um die vergangenen Tage in den Blog zu stellen (die Verbindung war so lahm, deshalb kommen die Fotos nach!). Das verzögert unsere Abreise bis 14 Uhr, der Weg nach Aix ist größtenteils langweilig, er führt uns auch fast 20 km lang entlang der Autobahn. Erst die Stadtdurchfahrt von Aix ist eine Challenge, wo wir Google zu Hilfe nehmen müssen um nicht auf der Autostraße zu landen. Alles gut gegangen, auf dem städtischen Parkplatz von Tholonet ist Schluss für heute, wo im angrenzenden Park die Boulespieler ihre Wettbewerbe austragen. Schnelle Jause und gute Nacht!

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