19.05.2014

19.05.2014  Dreux    -    Chartres

Sonnig 25 Grad                          Fahrzeit ca. 4Std.

Nach einer Nacht mit Zahnschmerzen fahre ich erst um 12 Uhr los. Weiter geht es der Eure entlang und ich brauch auch nicht lange warten, überrascht sie mich mit einer alten Mühle. Sie liegt zwischen einer Vielzahl von Wasserläufen worin sich Enten und Gänse tummeln. Auf den saftig grünen Flecken dazwischen grasen Pferde.

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Dann geht’s wieder entlang von Trauerweiden und sonnendurchfluteten Meandern.

Schon während der Fahrt sehe ich immer wieder ein Plakat von einem Chateau de Maintenon. Wenn es auf meinem Weg liegt, werde ich es besuchen. Es liegt auf meinem Weg und zwar ca.20 Kilometer vor Chartres.

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Die Geschichte des Schlosses beginnt im Mittelalter (eckiger Turm) aber spannend wird sie im Jahre 1674, da erwirbt Francoise d´Aubigné, die Witwe des Dichters Scarron und spätere Marquise de Maintenon das Schloss.

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Sie lässt es ausbauen und den Park erweitern. Sie wurde 1684 heimliche Gemahlin des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Das Schloss ist ja auch nicht weit von Versailles entfernt.

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Nach dieser willkommenen Pause fahre ich weiter und treffe fast in die Innenstadt. Ich suche mir also einen Schlafplatz und finde einen in der Nähe von einer Schule (ich glaub es zieht mich schon wieder in die Schule!) in einem Viertel mit dem Namen: Belle Aire .

Es ist 17 Uhr, also gehe ich noch Richtung Stadt und merke dabei, dass ich nur ungefähr 15 Minuten vom Stadtkern entfernt stehe.

Das ist auch gut so, denn als ich am Abend (ca.19.30) mit dem Bus zurückfahren will, merke ich, dass um diese Zeit keine Busse mehr verkehren.

Na ja, Chartres ist keine Großstadt – eher so groß wie Klagenfurt.

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Bei meinem Orientierungsspaziergang in der Wagengegend entdecke ich noch ein Kuriosum.

Ein Gedanke zu „19.05.2014

  1. birgit

    Tsss! Und du hast immer gesagt du kommst aus der Großstadt! Also wie ist das jetzt? :))
    Beneide dich jedenfalls um die schönen An- und Ausblicke vom Traktor und zu Fuß!
    Wenigstens beim Weintrinken kann ich mithalten – Prost!

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