21.05.2014

21.05.2014  Chartres    -    Conie-Molitard

Regen  13 Grad             Fahrzeit 2,5 Std.

Gestern vor dem Schlafengehen habe ich das Gespann noch umgestellt, ca.150 Meter weiter – etwas sichtgeschützter und ebener.

Nach dem Frühstück ziehe ich mir gleich die Regenhose an und trockne den Sitz ab, als ich die Regenjacke anziehe, beginnt es auch schon zu regnen.

Nun gut, das wird wohl ein Viertelstündchen dauern, dann kann ich ja fahren. Um 14.30 bin ich dann so weit, dass ich bereit bin zum Fahren, ob es regnet oder nicht. Sechs Stunden nur dösen, neue Projekte bedenken (obwohl dieses noch nicht durchgestanden ist), denken, lesen – Ende! Ich ziehe mich regenmäßig an und fahre ohne größere Probleme aus Chartres hinaus in Richtung Süden. Ich peile die Loire an und möchte mir dort noch das Schloss von Chambord, sowie die Stadt Blois und Beaugency anschauen.

Außerhalb von Chartres sind wieder unendlich große Felder und eine Ebene mit langen geraden Straßen. Eine Ebene voll mit Getreide, Mais und Raps. Die einzigen Erhöhungen sind die Wassertürme der einzelnen weit verstreuten Ortschaften. Riesige Silos sehen von weitem aus wie Kathedralen. (Kathedralen des Hungers)

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Das Wetter sieht man schon von weitem herbeiziehen und genau so ein Wetter, so ein Donnerwetter zieht auf mich zu.

Bevor ich mir aber einen Platz suche, entdecke ich in Sancheville eine alte Windmühle und die muss ich mir schnell noch anschauen! Le moulin du paradis.

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Dann reiten wir vor dem Wetter daher – bis Conie Molitard (liegt am Flüsschen „la Conie“) dort beginnt es zu regnen und ich parke am Parkplatz des Sale de Fete und gleich danach haben wir das schönste Gewitter.

 

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