21.06.2014

21.06.2014     Poigny  -  Joigny

Warm    30 Grad                Fahrzeit 7Std.

In der Früh kann ich es kaum erwarten und stehe um 7 Uhr auf und um 8 Uhr bin ich schon auf Achse und fahre Richtung Joigny.

Am Anfang ist es  noch etwas frisch aber im Laufe des Vormittags wird es ganz schön warm. Zwei Stunden führt mich mein Weg durch flache Getreidefelder vorbei an einem Atomkraftwerk in Norgent, dessen gigantische Dampffountaine weithin sichtbar ist. Danach wird die Landschaft etwas hügeliger und von Wald durchsetzt. Bei Sens wechsle ich von der Ile de France nach Burgund und Franche-Comté. Alles läuft wie am Schnürchen und ich erreiche problemlos um ca. 13 Uhr Varailles. Zur Sicherheit frage ich dort jemanden nach dem Weg und es geht los. Dieser Jemand heißt, wie sich später herausstellt, Jean Claude und hat in seiner Garage einen Simca 1960, einen Renault 1932 und einen 2CV stehen.

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Ich lerne auch noch seinen Freund und seine Frau Marie France kennen. Ich darf meine Mittagspause mit ihnen in ihrem wunderschönen Garten verbringen. Marie France kann außerdem noch recht gut Deutsch – sie hat mit 18 Jahren Deutsch gelernt.

So verbringe ich eine wunderbare Stunde mit den beiden und wir tauschen die Adressen aus und schon bin ich wieder „on the road“.

Wenn ich schon einmal wieder in Fahrt bin, passiert natürlich auch immer was. In Joigny angekommen, nehme ich eine falsche Straße und finde mich in einer Sackgasse wieder.

Zu eng um umzudrehen! Abhängen, Hänger umdrehen, Traktor wieder in Position bringen, Hänger wieder anhängen und alles bei mind. 30 Grad – Uff!

Danach finde ich den Stellplatz in Joigny und gehe mir die Stadt anschauen.

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Die Stadt hat viel interessante Fachwerkshäuser und drei Kirchen (teilweise gotisch) und Reste eines Chateaus aber alles sehr verkommen. Derzeit wird vieles wieder hergerichtet. Dabei liegt die Stadt sehr schön am Fluss Yonne und mit den Weinbergen im Hintergrund erinnert sie mich an die Wachau. Einst war sie Hafen um das Holz das Paris brauchte zu verschiffen, denn hier beginnen die Wälder.

Abends ist ein Musikfest angesagt, es wird also heute etwas „schwungvoll“.

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