24.06.2014

24.06.2014   Nolay  -  Beaune

Warm   30 Grad

Ich muss schon vorwegnehmen, dass ich heute sehr viel gesehen hab. Zuerst schaue ich mir Nolay an mit einer überdachten Markthalle aus dem 15. Jhdt – gedeckt mit Kalksteinen(!), mit einem Gewicht von 800 kg / Quadratmeter.

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Danach fahre ich durch die Weinberge Richtung Beaune und besuche die Burg La Rochepot in der Cote-d-Or gelegen.

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Danach geht’s durch eine Landschaft die mich stark an Gumpoldskirchen erinnert nach Beaune.

Die Einfahrt in die Stadt erwische ich wieder einmal gut und ich habe auch Glück und finde den Stellplatz für Campingcars auf Anhieb. So kann ich mich gleich ins Getümmel werfen und mir das Hotel Dieu anschauen. Zum erstem mal seit langem sind Deutsche, Japaner und anderes „Touristenvolk“ unterwegs.

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Das Hotel Dieu wurde 1443 von Nicolas Rolin und seiner Frau Goigone de Salins als Krankenanstalt für die Armen gegründet. Aufgebaut aus den besten Materialien und total durchdacht. Es ist bis heute ein Krankenhaus und die Historischen Bauten wurden bis ca. 1968 als Hospital genutzt und erst später der Öffentlichkeit gewidmet.

Bekannt ist das Hospices auch für die jährlichen Weinversteigerungen.

Dort ist außerdem das Altarbild „Das Jüngste Gericht“ von Rogier van der Weyden ausgestellt.

Beaune als Stadt ist von einer Wehrmauer umgeben und hat außer dem Hotel Dieu noch das Hotel de Ville zu bieten und das Collegial de Notre Dame. Beaune hat für mich eher italienisches Flair, mit all den Cafes und Geschäften. Natürlich steht an jeder Ecke und an jedem Ende der Weinhandel im Mittelpunkt. Also kaufe ich mir auch einen Vine de Bourgogne und verbringe den Abend mit ihm.

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