17.08.2014

17.08.2014    Murau – Etrachsee – Murau

Wenig bewölkt 20 Grad

Besonderen Gästen muss man Besonderes bieten, nach dem köstlichen Frühstück, verfrachten wir (Birgitx2, Robert und Wolf) uns in’s Auto und starten in eine der schönsten Gegenden der Steiermark, in die Krakau. Gott sei Dank hält das Wetter, was der Wetterbericht versprochen hat, die Sonne blitzt hervor, nur die Temperatur könnte sommerlicher sein! Nach rund 30 Minuten haben wir das Fahrtziel erreicht und begeben uns nun zu Fuß weiter, entlang des wunderbaren Etrachsees,

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Richtung Rudolf Schoberhütte. Nicht, dass wir es versprochen hätten oder, dass die folgenden Ereignisse vorhersehbar sein konnten – in knapp 5 Stunden kommen wir nicht zur Hütte, die kaum 1 ½ Stunden entfernt ist! Natürlich sind die Umstände dieses Märchenwaldes nicht unbekannt, Neulinge seien aber gewarnt, Schwammerlsuchfieber ist hochansteckend und der Neid kann chronisch werden! Ein kleines Eierschwammerl hier, ein Fliegenpilzerl

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da, die Riechorgane sind in Alarmbereitschaft, wo verstecken sich die hier ansässigen Herren- und Steinpilze? Sie sind unter den Tannennadeln und vom Moos fast verdeckt, Roberts Superspürnase und dem scharfen Blick entgeht nur wenig! Wenngleich wir alle den einen oder anderen Fund aufweisen können, bringt ER Pilze am laufenden Band! Sogar in fremden Forsten wird gewildert, ER ist nicht aufzuhalten. In weiser Voraussicht haben wir schon ein Körberl und Stoffsackerln mitgenommen, fast zu wenig. Der glückliche Zufall, oder ist es auch Vorsehung (?), will es, dass wir den spazierenden Eltern mitten im Schwammerlwald begegnen. Sie werden Zeuge einer äußerst seltenen, exotischen Sportdisziplin, dem Herrenpilz-über-Bach-Wurf.  Auch sie kommen nicht mit leeren Händen, was fast verwundert, haben wir doch das Gelände davor schon abgegrast (offensichtlich sind ein paar Pilze erfolgreich in Deckung gegangen).

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So lassen wir die Schoberhütte, Hütte sein und spazieren gemeinsam zurück zum Forellenwirt am Etrachsee, um schnell zum Lärchberg zu fahren und die knackigen Pilze im Bröselhemd zu verspeisen. Weitere Ausführungen erspare ich euch, werte Leser…

Ein Gedanke zu „17.08.2014

  1. Georg

    Die – fast schon “kitschigen” – Bilder sprechen Bände, und deiner launigen Berichterstattung, liebe Birgit, ist nichts hinzuzufügen, außer, dass es eine schier unglaubliche Geschichte ist.
    Schade, dass uns Birgit und Robert noch am gleichen Tag verlassen mussten, da das Berufsleben rief… Danke nochmals für Besuch und ‘Mitbringsel’! “Unserer” Birgit sei auch nochmals gedankt für die fixe und hervorragende Verarbeitung des pilzlichen Backguts, das, noch dazu im Freien, mit Genuss von uns allen verzehrt wurde.
    Georg vlg. …

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