18.08.2014

18.08.2014   Murau – St. Stefan ob Leoben

Sonnig, frischer Wind 22 (gefühlte 16) Grad       5 ½  Stunden

Der Vormittag wird, neben dem Reisefertig-Machen, noch für kleinere Hilfsdienste wie Schwammerlneinkochen und Rasenmähen verwendet. Man merkt schon, dass den Eltern der Abschied nicht leicht fällt, uns auch nicht, so schön war die warme Dusche am Morgen und das fertige Frühstück in der warmen Stube und und und! Aber die Zeit drängt ein wenig, da wir das gute Wetter der beiden nächsten Tage zum Fahren nutzen wollen. So starten wir gegen 13Uhr Goliath, der dabei leicht hustet, aber gleich wieder im gewohnten Takt tuckert. Zuerst entlang der Murtalbundesstraße, bis Scheifling gibt es keine Alternative, dann aber können wir ausweichen auf die Nebenstraßen des Murtalradweges, die teils für den normalen Verkehr gesperrt sind, nicht aber für Zugfahrzeuge, Karren und Landmaschinen (irgendwo dazwischen sind wir, oder?!)! Sehr beschaulich und ruhig geht es neben der Mur und den Gleisen der Murtalbahn

P1100935 (2)

Richtung Judenburg, das wir aber nicht besuchen, sondern über Pöls und Fohnsdorf weiträumig umfahren. Nächste Station: Red Bull Ring – Spielberg. Weil wir quasi direkt daran vorbei fahren, machen wir einen Abstecher zum ehemaligen Österreichring, außerdem wäre es doch lustig mit Goliath eine Runde zu drehen :-)!

P1100968 (2)

Das geht leider nicht, weil gestern irgendein Rennen war und heute immer noch Motorräder in hoher Geschwindigkeit über den Ring rasen. Dank des Tipps eines Securitymannes bei der Parkplatzeinfahrt, nehmen wir den Weg hinauf zum Gasthof, der einen schönen Blick über weite Teile des Rundkurses ermöglicht.

P1100980 (2)

Beeindruckend, wenn auch nicht so, dass man beim nächsten Grand Prix unbedingt dabei sein möchte. Schon die Zweiräder machen einen Höllenlärm! Da ist die gemütliche Landstraße Richtung Knittelfeld schon passender. Wir beobachten die Bauer, die allerorts hektisch Ernte und Heu einholen. Bei St. Lorenzen treffen wir Brigitte noch einmal, sie bringt uns das Abendessen und Frühstück auf ihrem Weg nach Wien – Danke sehr! Danach sind wir auf Nachtplatzsuche, Preg bringt nix, aber am Mittelpunkt, der eigentlich der Schwerpunkt der Steiermark ist, werden wir fündig. Der Festwald ist unser Nachtquartier.

Ein Gedanke zu „18.08.2014

Hinterlasse eine Antwort