19.08.2014

19.08.2014    St.Stefan ob Leoben – Erlaufsee

Stark bewölkt 18 Grad                   8 Stunden

Wolf macht zum Frühstück einen köstlichen süßen Sterz mit Äpfeln! Dabei wird er alllerdings unterbrochen, weil plötzlich laute Motoren brummen und der Parkplatz beim Festwald von Bundesheer-LKWs vollgestellt wird. Was soll das??? Die Soldaten sitzen ab, sichern das Gelände – nur wir sind ausgenommen, wie Wolf hören kann. Wir frühstücken dann doch in Ruhe und verfolgen das Spektakel,

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Wachen werden postiert, andere LKWs in den Wald gestellt und getarnt, Funkverbindungen aufgebaut und Pfeifsignale vereinbart. Rund um uns ist Truppenübungsplatz – hoffentlich sind sie wieder weg, wenn wir fahren wollen! Tatsächlich sind die meisten LKWs rund eine Stunde später weg und wir können unsere Tour problemlos fortsetzen. Es gilt das trockene Wetter zu nutzen! Wolf fährt die erste Etappe bis Bruck an der Mur, in Leoben machen wir davor noch Pause und schlendern durch die Altstadt, auf der Suche nach Reibern und anderen Dingen „stolpern“ wir über einen Markt wo wir Käse und Selchwürste einkaufen. Gut eine Stunde später geht es weiter Richtung Mariazellerland. Leider finden wir keine Möglichkeit nach St. Lorenzen zu kommen (die B 116 wird zur Schnellstraße!), also nehmen wir gleich die B 20 von Bruck . Hinein in das enger werdende Tal, bereits mit Westen und Jacken versorgt, der Fahrtwind ist empfindlich kühl! Wo ist der Sommer??? Leider werden auch die Wolken dichter und beim Anblick des Hochschwab wird uns klar, dass wir schleunigst einen Stellplatz brauchen, es regnet. Rund 1 ½ Stunden dauert der, teils starke, Regen, dann wird es Gott sei Dank heller und wir können den steirischen Seeberg in Angriff nehmen. Diesmal steht mir die Ehre zu den Pass mit dem Gespann zu erklimmen -  es gelingt, dank Goliaths Kraft!

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Wir fahren an Gusswerk, Rasing und Mariazell vorbei, weil der steirische Campingplatzführer am Erlaufsee einen Stellplatz anzeigt. Dort angelangt, finden wir das Büro verwaist vor, da es aber keine Zufahrtsschranken gibt, sucht Wolf einen Platz, auf dem wir uns einstweilen einparken. Der Campingplatz ist gut besucht und bald stehen erste Staunende und Interessierte beim Gespann. Es wird kurz fachgesimpelt und erzählt, dann ziehen wir uns bald zurück, weil wir von der langen Fahrt geschlaucht sind.

Ein Gedanke zu „19.08.2014

  1. Georg

    Passt wunderbar, ein Kärntner Sterz-Gericht nach steirischem(?) Rezept wegen des Lokalkolorits? Kaum wird die Flugraumsicherung personell beschnitten, wird am Boden begonnen, zu sichern! – Soviel zur Frage “Was soll das???” Krieg spielen gehört halt auch dazu; gut nur, dass so etwas nicht beim “normalen” Frühstück bei uns abläuft! Anderswo passiert das täglich…
    Schön, dass die “Sandkiste” nicht mehr hergab für die Soldateska , und ihr problemlos starten konntet! So eine trockene Phase gehört genützt im heurigen “Dauer-April”! Ja, ja, in Hochschwab-Nähe kann einen gleich einmal der Regen pflanzen.
    Der Seeberg kann ein “Hund” sein, auch im Sommer! Gratulation zur Bezwingung dir liebe Birgit und dem braven”Goliath” natürlich auch! – Im Winter vor 100 Jahren etwa, musste ich dem Postbus-Chauffeur auf der Fahrt nach Mariazell helfen, im steilen Gelände noch dazu, Ketten anzulegen, was der dichte Schneefall notwendig gemacht hatte; ich kam vom Lachtal, und sollte die Familie in Mitterbach treffen.
    ‘Erlaufsee’, – zahllose Erinnerungen werden wach dabei; kannst dich noch erinnern, als Andy einen Hunderter auf der Straße fand, als wir nach der Schitour von der Gemeindealpe via Zeller Rain zum Erlaufsee, zu Fuß zurück zum Lasinger gehen mussten, weil kein Bus fuhr? Ein “Hund” nach deer Tour!
    Na ja, im April ist das Büro am Erlaufsee immer verwaist, der See erwärmt sich ja stets spät… – Mit Recht findet euer “Gespann” bei den Staunenden Anklang. Dass du so zum Erlaufsee zurück kommen konntest, ist schon was Besonderes!
    Danke für die SMS am 20. von eurem Mittagessen beim Jagawirt. – Das waren schöne Zeiten mit euch Kindern!
    Ewas Wetterglück wünsch ich euch, “noch, ehe im Tale die Hähne krähen”… Am 21. könnt’ der Vormittag trocken sein, gute Reise, ihr Tapferen!
    Georg, vlg. …
    Zum 21.08. schreibt Swani Prajnanpad in ‘Der achtsame Pfad’: “Das Mentale lebt in einem Teufelskreis. Es schafft sich selbst Probleme und versucht anschließend, sie zu lösen.” – “Gut tucker”!

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